Heimatsmuseum
68250 Rouffach
Das Museum der Vogtei Rouffach präsentiert die Schätze der ehemaligen Hauptstadt des Haut-Mundat (Besitztümer des Bischofs von Straßburg im Oberelsass) sowie der Dörfer, aus denen sich seine Vogtei (das unter der Herrschaft des Vogts stehende Gebiet) zusammensetzte.
Geschichte des Museums: Das Museum wurde 1960 von der Stadt Rouffach auf Initiative der Gesellschaft für Geschichte und Archäologie des Kantons Rouffach gegründet. Es befindet sich im ersten Stock der ehemaligen Getreidehalle (in der bis dahin die kommunale Jungenschule untergebracht war), einem im 16. Jahrhundert errichteten Gebäude, das 1921 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die Steintreppe mit zwei zusammenlaufenden Treppenläufen wurde 1924 hinzugefügt.
Der Rundgang durch die Dauerausstellung: Der erste Saal bietet einen chronologischen Rundgang von der Vorgeschichte bis zum Aufschwung der Stadt Rouffach im Hochmittelalter. Anschließend sind die Besucher in Saal 2 eingeladen, zwei symbolträchtige Stätten der Bischofsstadt zu entdecken: das ehemalige Kloster und die Récollets-Kirche sowie die Kirche Notre-Dame de l’Assomption. Ein Teil dieses Raums widmet sich insbesondere dem Projekt „Rubiacum“, in dessen Rahmen sich etwa fünfzehn Fachleute mit der Erforschung der alten Häuser von Rouffach befassen.
Ein weiterer Bereich zeichnet die außergewöhnliche Laufbahn eines Sohnes von Rouffach nach: François-Joseph Lefebvre (1755–1820), Marschall des Kaiserreichs und Herzog von Danzig unter Napoleon.
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place de la République
68250 Rouffach FRANCE
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